Vorkommen:
In fast allen trockenen Getreide und Getreideprodukten, aber auch Mandeln, Dörrobst, Schokolade, Hefe, Trockenmilch, sowie in trockener Tiernahrung u.a.. Verpuppungen werden oft einige Meter entfernt vom Substrat in Ecken von Wänden und Decken sowie in Einrichtungsgegenständen gefunden. Häufigste Vorratsmotte in Getreidemühlen und im Lager.
Entwicklung:
Weibchen legt ca. 200 Eier an das Substrat bzw. die Verpackung. Über mehrere Häutungen entwickelt sich die Larve im Substrat unter starker Spinnfadenaktivität. Die Gesamtentwicklung dauert in unseren Breiten ca. 2 Monate. Die Puppe kann abhängig von Tageslicht und Temperatur in ein mehrmonatige Puppenruhe fallen. Der Falter lebt nur 1-2 Wochen.
Schadwirkung:
Vorratsschädling, wegen starker Gespinstaktivität kann es zu Schäden an der Fördertechnik kommen.
Vorbeugung:
Fliegengitter vor die Fenster der Lebensmittellager, kurze Lagerzeiten mit tiefen Lagertemperaturen, Einsatz von professionellen Vorratsmottenpheromonfallen.